Schäl Sick
Rheinischer Spurwechsel – vom Dom nach Deutz ins Brauhaus ohne Namen
Für manche Kölner ist Köln nur auf der linksrheinischen Seite. Eben dort, wo der Dom ist. Alles was sich am anderen Ufer des Rheins befindet, nennt der Kölner „Schäl Sick“. Wir wagen den rheinischen Spurwechsel und wandern vom Dom hinüber nach Deutz.
Schon die Römer haben sich hier drüben umgetan und ein Kastell gebaut. Damals gab es auch schon eine Deutzer Brücke. Diese aber ließen die Kölner später wieder abreißen und so gingen beide Flussufer verschiedene Wege. Ausland war das Deutzer Ufer und blieb es aus kölnischer Sicht über Jahrhunderte. Trotzdem kamen die Kölner gerne herüber. Früher schlugen sie dann schon mal alles kurz und klein. Später saßen friedlich in den Kneipen.
Warum fanden die Kölner die „Schäl Sick“ überhaupt verdächtig? Sie werden sehen, ohne Deutz würde Köln etwas fehlen. Es gibt einiges zu entdecken. Ein Geißbock, ein Motor, die Franzosen, Heringe ...
Zum krönenden Abschluss gibt es nämlich im schönen Brauhaus ohne Namen (unser Ziel!) eine kleine Bierkunde zur hiesigen Kölschkultur.
140 EURO